Um ein perfektes Webdesign zu erstellen, ist es heutzutage nicht mehr nötig, komplizierte Programmiersprachen oder Programme zu kennen. Es ist ausreichend, über Grundkenntnisse von HTML und CSS zu verfügen und zu lernen, ein CMS (Content-Management-System) zu benutzen. Im Oktober 2020 nutzten rund 38,5 Prozent aller untersuchten Webseiten WordPress als Content-Management-System. Somit ist WordPress das weltweit meistgenutzte CMS und wird auch von Webdesign-Agenturen immer mehr bevorzugt. Einige Vorteile sind die flexible Anpassbarkeit, ständige Updates und einfache Handhabung für den Besitzer der Webseite, für die weitere Aktualisierung und Wartung.

Erfahren Sie hier die 3 wichtigsten Schritte einer Webdesign-Agentur, die zu einem perfekten Webdesign führen:

Das Konzept hilft beim erstellen des Webdesign

Unter einem Konzept versteht man einen Plan, der bei einem Gespräch zusammen mit dem Kunden erarbeitet wird. Das Konzept wird in Form einer Sitemap, einem Diagramm mit den jeweiligen Seiten der gewünschten Webseite, erstellt. Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden:

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  • Wie viele Seiten soll die Webseite erhalten?

Hierzu zählen Seiten wie die Homepage (Startseite), Über uns – Seite, Dienstleistungen, Kontakt – Seite und andere gewünschten Seiten. Legen Sie in diesem Schritt fest, wie viele und welche Art Seiten Sie benötigen. Sollten Sie später Änderungen vornehmen wollen, kann das für den Webdesigner zu Komplikationen führen.

  • Wie soll das Menü gestaltet werden?

Dabei wird beim erstellen des Webdesign skizziert, auf welche Seiten der Benutzer der Webseite von allen Seiten aus gelangen kann, durch das Hauptmenü. Es kann auch ein kleineres Menü erstellt werden sowie ein Footer, in dem sich weitere Links befinden. Es ist empfehlenswert, dass man von jeder Seite aus auf jede andere Seite zugreifen kann, ohne dabei weitere Seite zu überqueren.

  • Welcher ist der Weg des Benutzers auf der Webseite und wie gelangt dieser von der Startseite oder Homepage aus zum Kontaktformular?

Ein neuer Webseitenbesucher gelangt zuerst auf die Homepage oder Landingpage, eine spezielle Seite, auf die der Nutzer gelenkt wird um ein Produkt zu kaufen oder Sie zu kontaktieren, welche für Suchmaschinen optimiert wird und ein ansprechendes Webdesign besitzt. Durchschnittlich benötigt der Kunde bei dem Besuch einer solchen Seite nur drei Sekunden, um zu entscheiden, ob er auf dieser Seite oder auf anderen Seiten weiterlesen oder die Webseite verlassen möchte. Deshalb zählt hierbei der erste Blick: überzeugen Sie Ihren Kunden von Anfang an.

Von der Seite aus, sollten Sie nun festlegen, wie der Weg des Kunden verläuft: auf welche Seite wird dieser zunächst klicken? Welche Informationen möchte dieser als nächstes Aufrufen? Der sogenannte Userflow wird mithilfe eines Programms durch Verbindungen zwischen den Seiten und zwischen Buttons und Seiten hergestellt. Außerdem wird das grobe Layout jeder Seite hergestellt, mit der Positionierung des Textes, Bildern und Buttons.

Wireframing als erste Vorschau des Webdesign

Ein Wireframe (deutsch: “Drahtmodell”) dient zur Vorschau des Webdesigns und beinhaltet grobe Layouts der Seiten. So kann man feststellen, wo auf der Seite später welche Elemente zu finden sein werden. Außerdem können Bilder, Farben und Formen gewählt werden, um die Feinarbeit später zu erleichtern. Beispiele dieser Elemente sind: Buttons, Textboxen, Bilder, Slides, Content Boxes und andere.

Ein Vorteil des Wireframing für Webdesign ist, dass der Kunde die genaue Funktion jeder Seite festlegen kann, welche Buttons wo erscheinen sollen, wo der Text erscheinen soll und wo Bilder zu sehen sind. Außerdem befinden sich alle Seiten im Überblick, sodass diese später Ähnlichkeiten vorweisen und im gleichen Stil gestaltet sind. Außerdem kann der Stil einiger Elemente wie beispielsweise der Buttons direkt mit den HTML und CSS Eigenschaften entnommen und auf der finalen Webseite eingefügt werden.

Das Wireframing steht jedoch strikt für die Funktionalität der Seiten und nicht für das Design, das später vom Webdesigner entwickelt wird. Außer gewählten Farben, Buttons und Bildern können keine weiteren Informationen über das spätere Erscheinungsbild der Webseite entnommen werden.

Beim anschließenden Prototyping wird, wie der Name sagt, ein Prototyp des Webdesign erstellt. Jeder Button der Seite wird mit der zugehörigen Seite verbunden, sodass der Userflow komplett ist und jeder mögliche Weg auf der Webseite entsteht. Beim Prototyping kann die Webseite direkt auf dem Bildschirm oder Smartphone angesehen und getestet werden.

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WordPress als Tool zum Umsetzen des Webdesign

Der letzte Schritt zum perfekten Webdesign ist die Umsetzung der bisherigen Schritte auf der eigentlichen Webseite. WordPress ist das weltweit meistverwendete CMS (Content-Management-System) und hat durchaus viele Vorteile gegenüber dem Programmieren oder anderen Webseiten-Builder.

Eines der Vorteile ist die erhöhte Flexibilität im Aufbau des Webdesigns. Im Vergleich zu anderen Baukästen, kann man bei WordPress das Layout komplett selbst gestalten und die Seite nach den eigenen Bedürfnissen optimieren. Die zugehörigen Elemente des Layout, wie der Header mit Menüs, der Footer und der Content Bereich sind komplett frei gestaltbar. Außerdem wird die Seite in Bereiche unterteilt, die wiederum in Spalten unterteilt werden – so wird mit einem sauberen und ordentlichen System gearbeitet.

Dies stellt auch die einfache Handhabung dar. Diese ist wichtig, damit der Besitzer der Webseite, auch nachdem das Webdesign fertiggestellt wurde, diese ohne Probleme ständig Warten und Aktualisieren kann. Eine ständige Aktualisierung und Instandhaltung der Webseite ist wichtig, damit diese sich in den ersten Resultaten der Suchmaschine befindet und der Benutzer ständig aktuelle Informationen finden kann.

Zudem können für WordPress verschiedene Plugins installiert werden. Plugins sind Erweiterungen verschiedenster Art und helfen beispielsweise bei der Suchmaschinenoptimierung, der Geschwindigkeit der Seite, Platzierung von Produkten bei einem Onlineshop oder Mehrsprachigkeit der Seite.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die ständige Aktualisierung des Programms. WordPress arbeitet ständig an den Funktionen und Verbesserungen, somit können aktuelle Probleme gelöst und zukünftige Probleme vermieden werden. Auch die Erweiterungen werden meist von den Entwicklern aktualisiert und instand gehalten, sodass Sie sich keine Sorgen um die Funktionalität machen müssen.

Der wichtigste Aspekt des Webdesigns ist jedoch das Responsive Design, die Anpassung für mobile Ansichten und weitere Bildschirmgrößen: ein Großteil der Besucher von Webseiten gelangt dort vom Smartphone aus. Eine nicht optimierte Webseite ist von Suchmaschinen nicht favorisiert und kann fehlerhafte Darstellungen aufweisen.

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